Die Hauptanlage des Bergwerks Ewald Fortsetzung hieß früher Graf Waldersee und war später auch unter dem Namen Haard bekannt. Die Schächte 1 und 2 wurden 1899 abgeteuft, 1901 kam Schacht 3 hinzu. Die ursprünglichen Tagesanlagen wurden bis 1905 errichtet. Wegen der Weltwirtschaftskrise war die Zeche von 1931 bis 1938 außer Betrieb. 1978 wurde die Anlage Teil des Bergwerks Haard, 1992 wurde dieses wiederum mit General Blumenthal vereinigt. 1999 wurde das Bergwerk stillgelegt. 2002 bis 2003 wurden der Betonförderturm über Schacht 1, das Strebengerüst über Schacht 2 und die markante Kohlenwäsche mit dem „Dachtempel“ und dem oben liegenden Rundeindicker abgerissen.

Es war vorgesehen, auf dem Gelände einen Reiterhof einzurichten. Das Projekt scheiterte. Erhalten sind nunmehr noch das Strebengerüst über Schacht 3 mitsamt Schachthalle und Maschinenhaus mit Dampf-Fördermaschine sowie das Verwaltungsgebäude mit Kaue und das Magazin. Verwaltung und Kaue haben inzwischen Käufer gefunden, Genaueres ist jedoch nicht bekannt. Die verbliebenen Gebäude stehen unter Denkmalschutz, dennoch kann der Bestand nicht als endgültig gesichert angesehen werden.

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