"Mining site of Bois-du-Luc, Belgium - World Heritage Site" Das Bergbaumuseum von Bois-du-Luc liegt im Bergbaurevier Centre in Belgien. Es gehört zu den Steinkohlenbergbaurevieren im Süden Belgiens in der Wallonie, die sich entlang der Maas und der Sambre befanden. Von Westen nach Osten waren dies die Reviere: Borinage, Centre, Charleroi, Namur und Lüttich. Im Revier Centre endete mit der Stillegung der Zeche Quesnoy der Bergbaugesellschaft Bois-du-Luc im Jahr 1973 die Steinkohlenförderung. Nach dem Ende des Bergbaus konnten die Tagesanlagen der Schachtanlage St. Emmanuel, ebenfalls zur Bergbaugesellschaft Bois-du-Luc gehörend, mit der dazugehörigen Siedlung erhalten werden. Ein Museum wurde eingerichtet und die gesamte Siedlung mit der Zeche unter Schutz gestellt. Seit Juli 2012 gehört die Zeche zum Weltkulturerbe. Die Schachtanlage mit der dazugehörigen Siedlung aus dem 19. Jahrhundert ist komplett erhalten, nahezu unverändert und äußerst sehenswert.

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