Startseite / Autoren / Christoph Oboth [1]

Geboren 1967 in Bochum. Studium der Geschichts­wissen­schaft und Germanistik in Bochum. Tätig als freier Mitarbeiter bei verschiedenen Industrie­museen (z. B. Stiftung Zollverein und Westfälisches Industriemuseum) und freier Autor bei der Zeitschrift Industriekultur und diversen eisenbahn­technischen Fachblättern.

Seit Mitte der 80er Jahre foto­grafisch aktiv, anfangs vor allem im Ruhrgebiet und den angrenzenden Regionen.

Seit 1990 ausgestattet mit verschiedenen Mittelformat­kameras (Hasselblad, Rollei), seitdem intensive Bereisung internationaler Bahn- und Industrie­reviere: u. a. Belgien, Frankreich, Polen, Türkei, Rumänien, Ukraine, Indien, Indonesien, China, Argentinien. Neben der Dokumentation technischer Anlagen und Vorgänge stehen dabei auch die damit in Verbindung stehenden Menschen im Blickpunkt. Auch Landschafts-, Stadt- und Tieraufnahmen zählen zu meinen Sujets.

Zum Einsatz kommt überwiegend Dia-Filmmaterial von Fuji (Velvia 50, Velvia100 und Velvia 100F), welches in Bezug auf Farbwiedergabe und Schärfe meiner Meinung nach zu den über­zeugendsten Resultaten führt. Nebenbei ist das Diamaterial bei Vorträgen am unproble­matischsten zu handhaben und qualitativ bislang eindeutig unübertroffen. Daneben benutze ich situations­abhängig S/W- Material verschiedener Hersteller. Die Digitaltechnik kommt seit 2008 zum Einsatz, heute in Form einer Nikon D700. Nachbearbeitung am Rechner erfolgt nur in minimalem Maße, etwa um durch den Scan verursachte Störungen zu beseitigen. Nicht aber, um das Foto, bzw. die Bildaussage an sich zu verändern – hierbei wird meiner Meinung nach allzu oft das Gebiet der Fotografie verlassen und der Bereich der Malerei tangiert.

Meine Fotos sind in erster Linie nach meinen eigenen Geschmackskriterien entstanden. Die allzu sture Einhaltung starrer Regeln halte ich für nicht wirklich kreativitätsförderlich („Lok von schräg rechts, Puffer durchschneidet Kupplungsbolzen, Kuppelstangen unten ...“), ebenso bin ich weit davon entfernt, Fehlaufnahmen zu Kunstwerken hochzu­stilisieren („da habe ich mit der Unschärfe experimentiert ...“). Der Betrachter möge selbst entscheiden, ob dabei nun Kunst, Reportage oder Dokumentation oder was auch immer entstanden ist.

Tipp